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Website-Baukasten oder individuelle Website: Was passt zu Ihrem Betrieb?

Inhalt anzeigen
  1. Kurze Antwort
  2. Website oder Social Media allein?
  3. Die wichtigsten Unterschiede
  4. Für welchen Betrieb was passt
  5. Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten
  6. Ein Beispiel zum Nachdenken
  7. Wo TENVORA dazu passt
  8. Was auf eine Firmenwebsite gehört
  9. Woran Sie eine veraltete Website erkennen
  10. Anfragen über die Website messen
  11. Mobile Ladezeit vor der Abnahme prüfen
  12. Kontaktformular und Anfragen
  13. Umfang und Kosten
  14. Häufige Fragen
  15. Nächster Schritt

Kurze Antwort

Ein Baukasten reicht oft für wenige Seiten, ein klares Angebot und ein Kontaktformular. Eine individuelle Website lohnt sich, wenn Sie eigene Funktionen, Integrationen oder ein besonderes Design brauchen. Entscheidend sind neben der Technik vor allem Eigentum, Pflege und Zugang.

Website oder Social Media allein?

Social-Media-Profile erreichen Menschen, die schon auf der Plattform sind, und sind oft der erste Kontakt. Eine eigene Website bleibt der Ort, an dem Sie Leistungen, Kontakt und Anfahrt vollständig und unabhängig von einer Plattform zeigen. Viele kleine Betriebe kommen mit einer schlanken Website und einem gepflegten Profil aus. Wer nur auf Social Media setzt, ist von den Regeln und Reichweiten der Plattform abhängig. Prüfen Sie, ob Kunden Sie über Suchmaschinen oder Empfehlungen finden. Dann braucht es eine eigene Seite mit Kontakt.

Die wichtigsten Unterschiede

  • Gestaltung: Baukästen arbeiten mit Vorlagen. Individuelle Lösungen lassen mehr Spielraum.
  • Funktionen: Baukästen bieten, was der Anbieter bereitstellt. Individuelle Websites lassen sich erweitern, etwa für Buchungen oder Kundenportale.
  • Pflege: Baukästen sind meist einfacher zu bedienen. Individuelle Websites brauchen Know-how für Updates und Sicherheit.
  • Kosten: Der Startaufwand ist beim Baukasten meist niedriger. Die Gesamtkosten hängen vom Umfang ab und sollten Sie in einem schriftlichen Angebot sehen.

Für welchen Betrieb was passt

Eher ein Baukasten: wenige Seiten, Öffnungszeiten, Leistungen, Kontakt. Der Betrieb will selbst Texte und Bilder pflegen.

Eher individuell: Online-Shop, Buchungsstrecke, Kundenbereich oder Anbindung an andere Systeme. Oder wenn sich der Betrieb von Wettbewerbern deutlich abheben will.

Für Praxen, Pflegedienste oder andere Betriebe mit besonderen Vorgaben gilt: Pflichtangaben, Datenschutz und Terminhinweise prüft eine fachkundige Stelle, bevor die Seite online geht. Ein Formular für Terminwünsche ersetzt keine Terminbestätigung.

Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten

  1. Wem gehört die Domain und das Design? Lassen Sie sich das schriftlich bestätigen.
  2. Kann ich Texte und Bilder später selbst ändern?
  3. Wer pflegt die Website nach dem Start, und was kostet das?
  4. Welche Leistungen sind enthalten, und welche kosten extra?
  5. Wer hilft, wenn ich den Anbieter wechseln möchte?

Ein Beispiel zum Nachdenken

Ein Elektrobetrieb braucht eine Seite mit Leistungen, Referenzen und Anfahrt. Ein Baukasten erfüllt das. Ein Friseursalon will Online-Termine und eine Galerie mit Buchung. Dafür lohnt sich eine individuelle Lösung oder eine Buchungsintegration. Beide Beispiele sind hypothetisch und dienen der Einordnung.

Wo TENVORA dazu passt

TENVORA erstellt Websites und digitale Lösungen für kleine und mittelständische Unternehmen. Der Umfang wird individuell vereinbart. Ein Projektbeispiel ist eine mehrsprachige Hotelwebsite. Für dieses Projekt sind noch keine Ergebnisse aus dem Hotelbetrieb dokumentiert. Die Website ist damit umgesetzt, ein geschäftlicher Erfolg lässt sich daraus nicht ableiten.

Vergleichen Sie Angebote anhand der Fragen oben, nicht anhand einzelner Werbeaussagen.

Was auf eine Firmenwebsite gehört

Eine Firmenwebsite beantwortet in der Regel vier Fragen: Was Sie anbieten, für wen, wie man Sie erreicht und warum man Ihnen vertrauen kann. Dazu gehören eine klare Startseite mit Leistungen, eine Seite zu Ihrem Team mit echten Fotos, Kontakt und Anfahrt, Referenzen mit Ihrer Zustimmung und ein Bereich mit häufigen Fragen. Angebote sollten verständlich sagen, was enthalten ist, für wen sie gedacht sind und welche Schritte folgen. Pflichtangaben wie das Impressum klären Sie mit einer fachkundigen Stelle.

Woran Sie eine veraltete Website erkennen

Typische Hinweise sind Öffnungszeiten, Leistungen oder Kontaktdaten, die nicht mehr stimmen, Inhalte aus einer früheren Zeit, eine unübersichtliche Darstellung auf dem Handy und wenige Anfragen. Prüfen Sie einmal im Jahr alle Seiten auf Aktualität und testen Sie das Kontaktformular selbst.

Anfragen über die Website messen

Zählen Sie jeden Monat die Anfragen über das Formular, die Anrufe und die E-Mails, die auf die Website zurückgehen, soweit Sie das zuordnen können. Die Zahl der Besucher allein sagt wenig. Tracking setzen Sie nur datenschutzkonform ein, und die nötigen Einwilligungen klären Sie vorab.

Mobile Ladezeit vor der Abnahme prüfen

Öffnen Sie die Seite auf einem Smartphone über mobile Daten und messen Sie die Ladezeit mit einem kostenlosen Prüfwerkzeug, zum Beispiel Google PageSpeed Insights. Achten Sie darauf, wie schnell der Hauptinhalt sichtbar wird, und ob Bilder unnötig groß sind. Lassen Sie sich vor der Abnahme die Messwerte im Angebot oder im Testprotokoll zeigen. Fordern Sie einen Nachweis für Ihr Projekt ein.

Kontaktformular und Anfragen

Ein Formular sollte nur nach Angaben fragen, die Sie für die Antwort brauchen. Jedes Pflichtfeld erhöht die Zahl der Abbrüche. Testen Sie nach dem Start, ob Nachrichten ankommen, indem Sie selbst von einem anderen Gerät eine Anfrage senden. Für Terminwünsche gilt: Ein Wunsch ist keine bestätigte Buchung, bis Sie ihn bestätigen.

Umfang und Kosten

Der Umfang bestimmt den Preis: Zahl der Seiten, Designanteil, wer Texte und Bilder erstellt, Funktionen wie Formular oder Buchung, Anbindungen und die Pflege nach dem Start. Vergleichen Sie Angebote über dieselben Positionen, nicht über den Endpreis. Festpreis und Stundenabrechnung sind unterschiedliche Modelle und lassen sich nicht direkt gegenüberstellen.

Häufige Fragen

Kann ich später den Anbieter wechseln? Ja, wenn Domain, Inhalte und Zugänge bei Ihnen oder vertraglich geregelt sind. Klären Sie das vor dem Start.

Brauche ich eine Agentur? Nicht zwingend. Für einfache Seiten reicht oft ein Baukasten. Für mehr Funktionen oder ein eigenes Design ist Unterstützung sinnvoll.

Was sollte im Angebot stehen? Der Leistungsumfang mit Seitenanzahl, die Zahl der Korrekturrunden, die Bestandteile wie Texte, Bilder und Zugänge, die einmaligen und laufenden Kosten getrennt sowie ein Zeitplan mit Freigabeterminen.

Ist eine individuelle Website besser bei Google? Nicht automatisch. Entscheidend sind Inhalte, Struktur und Nutzerfreundlichkeit. Eine Technik allein bringt keine bessere Platzierung.

Wie lange dauert ein Projekt? Das hängt vom Umfang und von Ihren Freigaben ab. Fragen Sie nach einem Zeitplan mit Meilensteinen.

Nächster Schritt

Schreiben Sie auf, welche Seiten und Funktionen Ihre Website in einem Jahr haben soll. Danach wird die Entscheidung zwischen Baukasten und individueller Lösung meist klarer.

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